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Frauen im Chefsessel

Neue Studie der IAB zeigt aktuelle Entwicklungen und wirft eine provokante These auf

Der aktuelle Artikel „Wo die Führungsfrauen arbeiten“ vom 14.11., veröffentlicht in der FAZ, geht auf die repräsentativen Ergebnisse der Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ein und zeigt,  

  • dass der Anteil weiblicher Führungskräfte auf der 2. Führungsebene bis 2016 um 7 % zugenommen hat und damit weitaus deutlicher angestiegen ist als auf der 1. Führungsebene, wo der Anteil der weiblichen Chefs mit einer Steigerung von 2 % seit 2001 nahezu unverändert geblieben ist.  
  • dass weibliche Chefs im Osten deutlicher vertreten sind als im Westen
  • dass in kleineren Betrieben mehr Chefinnen zu finden sind als in großen Betrieben.

 Diese Zahlen verleiten Martina Lackner, zu der provokanten Forderung in ihrem Gastbeitrag zum Artikel der Wirtschaftswoche vom 15.11 „Frauen in Führungspositionen – Nur 26 Prozent sitzen im Chefsessel“:

„(…) Tatsächlich sind oft Frauen lieber nett als durchsetzungsstark. So lange das so ist, kann man sich das Geld für die Förderung schenken“, so Martina Lackner.

Diese Meinung kann ich nicht teilen!
Als Coach treffe ich täglich auf Frauen, die sich mit voller Kraft für ihre Themen einsetzen und das immer dann mit großer Durchsetzungsstärke tun, wenn sie ihre eigene Art und Weise entwickelt haben, wie sie das umsetzen.

Das ist der sensible Punkt: Frauen müssen sich häufig ihrer eigenen Stärken und Fähigkeiten explizit bewusst werden – also Selbstbewusstsein tanken- und sich klar werden, wie sie auf die Art, die zu ihnen passt, Themen durchsetzen. Da hilft es nichts, schlauen Ratschlägen zu folgen, die für Andere funktionieren.  
Das alleine herauszufinden ist oft schwierig. Insofern zahlt sich jede Investition und Förderung mehrfach aus, die Frauen hilft, dieses Selbstverständnis noch mehr zu entwickeln und umzusetzen. Das investierte Geld rechnet sich sowohl für die Frauen und als auch für die Unternehmen, die so auf die gesamte Power ihrer weiblichen Mitarbeiterinnen bauen können. 

„Wollen Frauen statt Karriere wirklich lieber Bequemlichkeit“, wie Frau Lackner behauptet? Kann man sich also das Geld für Förderung schenken?

Wie ist Ihre Meinung? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Was würde Sie fördern, um beruflich noch erfolgreicher zu sein?

Ich freue mich auf Ihre Nachricht!
Ihre Petra Basler

 

Sie möchten den ganzen Artikel des faz.net lesen? Diesen finden Sie hier:
http://www.xing-news.com/reader/news/articles/1033413?cce=em5e0cbb4d.%3AqsEp38-P8IOdA7szVYhlAF&link_position=digest&newsletter_id=28084&toolbar=true&xng_share_origin=email     (veröffentlicht unter Xing news, Personalwesen, 15.11.22017)

 

Lesen Sie hier den Gastbeitrag von Martina Lackner „Woran Frauenkarrieren wirklich scheitern“ in der Wirtschaftswoche,  (veröffentlicht unter Xing News, Wirtschaft & Management, 15.11.22917)
http://www.xing-news.com/reader/news/articles/1033213?cce=em5e0cbb4d.%3AUd-BMYR0zfReHZx6gXfeAF&link_position=digest&newsletter_id=28099&toolbar=true&xng_share_origin=email



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